Erosion ist ein Prozess, der in der Natur auf natürliche Weise stattfindet. Durch Wind, Wasser und Eis werden Gesteine und Boden abgetragen und in andere Gebiete transportiert. Dies kann durch unterschiedliche Faktoren wie Niederschlag, Temperatur, Druck und Abflussgeschwindigkeit beeinflusst werden. In der Natur trägt die Erosion dazu bei, Landschaften zu formen und zu verändern.

In der Industrie wird der Begriff Erosion oft im Zusammenhang mit der Funkenerosion verwendet. Hierbei handelt es sich um eine Fertigungstechnik, bei der mithilfe elektrischer Entladungen, Material von einem Werkstück abgetragen wird. Dabei können auch komplexe Formen und Konturen hergestellt werden. Die Erodiertechnik wird in verschiedenen Branchen eingesetzt, wie zum Beispiel in der Automobil,- Luft- und Raumfahrt-, Medizin-. Elektro- und Werkzeugindustrie. Durch die hohe Präzision und Flexibilität dieser Technologie ist es möglich, sehr anspruchsvolle Aufgaben zu realisieren und komplexe Werkstücke herzustellen.

In der Industrie hat die Erodiertechnik im Vergleich zur natürlichen Erosion den Vorteil, dass der Prozess sehr genau gesteuert und kontrolliert werden kann. Dadurch können gewünschte Ergebnisse präzise und effizient erreicht werden. Die Anwendung der Erodiertechnik hat somit einen großen Einfluss auf die Fertigung und Entwicklung neuer Produkte und Technologien.

Mit unseren Drahterodiermaschinen bieten wir Ihnen die optimalen Voraussetzungen in Bezug auf Maßhaltigkeit und Formgenauigkeit. Durch den dünnen Durchmesser unseres Schneiddrahtes können wir sehr enge und präzise Eckradien auch bei großer Materialdicke ermöglichen. Alle leitfähigen Materialien lassen sich problemlos bearbeiten.

 

Typische Fertigungsbereiche sind:

  • Werkzeugteile wie z.B. Stempel und Matrizen, Extruder, Passbohrungen und Durchbrüche, etc.
  • Muster- und Serienteile, z.B. Prototypen, Elektroden, etc.
  • Sonderformen wie z.B. Verzahnungen, Ersatzteilfertigung, etc.

Wo die mechanische Bearbeitung von schwer zerspanbarer Werkstoffe oder Formen an ihre Grenzen stößt, beginnt das Einsatzgebiet des Senkerodierens (z.B. bei tiefen und schmalen Senkungen oder sehr komplexen Oberflächen). So lassen sich beim Senkerodieren selbst gehärtete Materialen mit geometrisch frei gestalte Formen mittels einer Negativform (Elektrode) in das zu bearbeitende Werkstück mit höchster Oberflächenqualität erodieren.

 

Typische Fertigungsbereiche sind:

  • Sacklochbohrungen
  • Formtaschen
  • Gewinde
  • Hintersenkungen
  • Schlitze
  • Nuten, etc.

Durch Bohrerosion können in alle elektrisch leitende Werkstoffe, unabhängig von Ihrer Härte und Festigkeit, Bohrungen mittels des Prinzips des Funkenerodierens eingebracht werden. Abweichend von den bekannten Verfahren wie z.B. des Bohrens mittels eines Spiralbohrers oder dem Fräsen kommen hier Kupfer- oder Messingelektroden zum Einsatz welche nach dem gleichen Prinzip wie beim Senkerodieren durch elektrische Impulse das Material abtragen und somit eine maßgenaue Fertigung garantieren.

 

Typische Fertigungsbereiche sind:

  • Startlochbohrungen
  • Entfernen von Bruchbohrer
  • Entlüftungsbohrungen, und vieles mehr